Nach unserem Aufenthalt in der Familie ging es für uns in den letzten 1 1/2 Wochen auf Reisen in den Norden der Nordinsel. Auf nach Northland!
Wir sind an der Westküste bis zum Cape Reinga gefahren und an der Ostküste zurück. Insgesamt waren es ca. 1000km Autofahrt in unserem super funktionierenden "Opo" (das heißt blauer Defin) und 4 verschiedene Zwischenstopps. Für google-maps-Interessierte hier die Städte: Dargaville, Omapere, Kaitaia und Kerikeri.
Der Abschied von der Familie ist mir nicht leicht gefallen, ich mag das Eingebundensein in einer Familie und das Arbeiten vielleicht sogar mehr als das ständige Unterwegs sein. Nachdem wir Lisas Freunde Bekki und Anna (sie kennt sie aus der Uni) auf dem Weg getroffen haben, waren wir für die nächsten 5 Tage gemeinsam unterwegs. Den ersten Zwischenstopp haben wir in Dargaville eingelegt. Städte in Neuseeland sind absolut keine Highlights, sicher auch aufgrund der jungen Geschichte der Insel.
Lisa und ich haben während unserer Reise im Auto geschlafen. Nach ein paar Versuchen und verschiedenen Positionen der Matratze (die haben wir von unserer Gastmama geschenkt bekommen) war es doch sehr komfortabel und gemütlich in unserem Auto.
Für mich war die Reise bis ganz an die Spitze der Nordinsel einer der tollsten Tage und Erlebnisse. Ein bisschen hat es mich an das Kap der guten Hoffung erinnert und damit zu den positiven Erwartungen beigetragen. Das Wetter war an diesem Tag ebenfalls besonders auf unserer Seite, sodass wir am Kap selbst wandern, Sandboarden und Eisessen waren.
Anschließend sind wir die Ostküste entlang der "Bay of islands" (Bucht der vielen Inseln) zurück in Richtung Süden gefahren und waren beinah überwältigt von der Schönheit dieser Küstenlandschaft. Den Strand haben wir für ein kleines Rugby-Spiel genutzt, eben so typisch, wie Fußballspielen in Deutschland.
Die letzten 4 Tage unserer Reise verbrachten wir in Kerikeri und von sort aus haben wir Ausflüge unternommen. Bei einer 6 Stunden Schiffsfahrt haben wir Delfine gesehen und sind in den Buchten geschnorchelt. Zu einer anderen Jahreszeit (wenn die Delfine keine Jungen haben) kann man sogar einfach im freien Meer mit ihnen schwimmen. Das ist sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis!
Nach diesen vielen Eindrücken war es ein schönes Gefühl wieder zurück zu unserer Gastfamilie kommen zu können. Wir wurden sehr herzlich mit "welcome home" empfangen und geniessen seit dem unsere gemeinsame Zeit!
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