Cathy, Martins Gastmutter, hat uns mit in das Urlaubshaus der Familie genommen (die meisten Kiwis haben ein Holiday house) um alles herzurichten für Weihnachten. Wir sind am 7.12 früh mit einem vollgepackten Auto (Mac, der kleine Parson Russel war auch dabei) auf die Fähre und von Wellington nach Picton auf die Südinsel übergesetzt. Von dort aus dauerte es noch mal 5 Stunden bis in das Gebiet des Nationalparks. Ganz wichtig war es, pünktlich zur Ebbe anzukommen um per Fuß zum Haus, bzw. zu den Zugwagons (!) zu kommen. Das Auto wurde am nächsten Tag bei Flut mit dem kleinen Boot entladen.
Unser Alltag in Awaroa, einer alten Hippi Komune, wo jeder jeden kennt und man sich selbstverständlich hilft, sah recht einfach aus. Früh aufstehen und im Garten helfen, die Trains putzen oder Weihnachtsdeko anbringen. Wir haben immer gemeinsam eine Mittagspause gemacht und danach konnten wir den Nationalpark erkunden. Der Tag verging meistens viel zu schnell und ich habe mich immer sehr auf das gemütliche Zusammensitzen, erzählen, oder lesen vor dem Kamin gefreut.
Martins Geburtstag haben wir natürlich auch gefeiert, eben mal auf eine ganz andere Weise. Wir haben dem Anlass entsprechend dekoriert, tagsüber gearbeitet, einen Kuchen in der Containerküche gebacken (mit Gas und eigentlich ohne allem) und wurden abends von Cathy in die nahegelegene Lodge (ein Hotel) zu Cocktails eingeladen.
Nach 1 1/2 Wochen ging es dann im strömenden Regen zurück nach Wellington, Weihnachten stand vor der Tür. Mit dem Wassertaxi ging es nach Kataia, dann sind wir mit 2 verschiedene Autos zurück nach Picton getrampt und haben abends die Fähre nach Wellington geschafft. Danach waren wir super fertig, überflutet von dem Stadtleben und brauchten den nächsten Tag um uns wieder richtig einzuleben.









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